Lukas Eichstaedt berichtet über sein Praktikum bei Rita Stockhofe MdB

02.06.2017  Mein Name ist Lukas Eichstaedt und ich habe im Zeitraum vom 29.05.2017 bis zum 02.06.17 war ich als Praktikant im Bundestagsbüro von Rita Stockhofe tätig.

In dieser Sitzungswoche habe ich einen sehr intensiven Einblick in die Tätigkeiten eines Bundestagsabgeordneten erhalten.

Generell ähnelt sich die Struktur einer jeden Sitzungswoche. Am Montag wurde zuerst ein Hausausweis für mich erstellt, um Zugang zu allen Gebäuden des Deutschen Bundestages zu erhalten. Anschließend fand eine öffentliche Expertenanhörung des Petitionsausschusses statt, um die Frage zu klären, weshalb Eingaben an den Petitionsausschuss rückläufig seien. Hierfür standen fünf bestellte Sachverständiger zur Verfügung, um Rat zu geben und um Fragen der Ausschussmitglieder zu beantworten.

Am Dienstag fanden die Arbeitsgruppengespräche in den Gruppen Ernährung und Landwirtschaft sowie Petitionen innerhalb der Fraktion statt. Hier werden fraktionsinterne Beratungen zu den Themen durchgeführt, die am Mittwoch in den Ausschusssitzungen zur Debatte stehen. Der Höhepunkt fand am frühen Nachmittag statt. Die Bundeskanzlerin nahm sich einige Minuten vor der Fraktionssitzung Zeit, um ein Foto mit ihr schießen zu können.

Am Mittwoch fanden die oben angesprochenen Ausschusssitzungen des Petitionsausschusses und des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft statt. Am Nachmittag besuchte ich mit Rita Stockhofe im Fraktionssaal der CDU/CSU-Fraktion einen Kongress zum Thema „Landwirtschaft im Brennpunkt – Wohin geht der Weg?“. Bei diesem Kongress waren viele Vertreter der Landwirtschaft, aber auch Vertreter der Hochschulen, aus Natur- und Umweltschutzorganisationen und der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft anwesend. In dieser Runde entwickelte sich eine sehr spannende Podiumsdiskussion.

Den vorletzten Tag verbrachte ich als Zuschauer im Reichstag auf der Besuchertribüne und habe mir die namentliche Abstimmung zum Thema „Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs“ angesehen. Bei der namentlichen Abstimmung kann die Entscheidung eines jeden Abgeordneten nachgelesen werden. 

Den Freitag, meinem letzten Arbeitstag, verbrachte ich im Bundestagsbüro, um anfallende Büroarbeiten zu erledigen.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass ich Berlin mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlasse. Ich werde die sehr interessante Arbeit vermissen, bin aber auch sehr glücklich einen so intensiven Einblick in das Herz der Demokratie erhalten zu haben. Hierzu danke ich den Mitarbeiterinnen Natascha Behnel und Britta Lenhart. Ganz besonders aber danke ich Rita Stockhofe für einen Einblick in ihre Abgeordnetentätigkeiten.